P&R Gruppe insolvent: Das können Anleger tun

P&R der größte Anbieter für Direktinvestments in Frachtcontainer ist zahlungsunfähig. Die drei Gesellschaften P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs GmbH, die P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs- GmbH, sowie die P&R Container Leasing GmbH haben am 15.03 2018 am Amtsgericht München jeweils Insolvenzantrag gestellt.

Dabei freuen sich die meisten Unternehmen in der Containerbranche über gute Zahlen für 2017. Mit einem Wert von 96,5 % im 4. Quartal 2017 erreicht die Auslastungsquote ein 20-Jahres-Hoch. Fraglich ist, wieso gerade jetzt die drei P&R-Gesellschaften Insolvenz angemeldet haben. Es erscheint unwahrscheinlich, dass die momentane Containermarktsituation dafür verantwortlich ist. In diesem Zusammenhang kann der Gedanke aufkommen, dass bei P&R eine größere Abhängigkeit vom Neugeschäft bestanden haben könnte. Verwiesen sei auch darauf, dass es im Jahr 2017 einen Umsatzeinbruch von 40 % gab, 2014 bis 2016 eine Mietunterdeckung von mehr als 150 Millionen Euro bestand und über Jahre die Jahresabschlüsse der insolventen Gesellschaften Lücken bezüglich der Angaben zu finanziellen Verpflichtungen und Geschäftsführerbezügen aufwiesen.

Für Anleger stellt sich die Frage, ob die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen im Rahmen einer fehlerhaften Anlageberatung / Anlagevermittlung möglich ist. Diese Möglichkeit kann bestehen, sofern die Anlageberatung nicht anleger- und objektgerecht durchgeführt wurde. Wir stehen Ihnen gerne zur Seite und beraten Sie, welche rechtlichen Möglichkeiten Sie haben, um den finanziellen Schaden so gering wie möglich zu halten.

Unsere Leistungen:
1. Anmeldung der Forderungen zur Insolvenztabelle
2. Prüfung von Schadensersatzansprüchen gegen Emittenten und weitere Verantwortliche
3. Prüfung von Schadensersatzansprüchen gegen den Vertrieb