HCI Vogerunner Totalverlust für Investoren

Schon vor gut 11 Monaten wurde am Amtsgericht Hamburg das vorläufige Insolvenzverfahren über die Schiffsgesellschaft HCI MS Vogerunner eröffnet (Az.: 67c IN 47/16). Die Eröffnung des regulären Insolvenzverfahrens lässt immer noch auf sich warten. Für Investoren des Fonds bedeutet dies wahrscheinlich den Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Im Jahr 2008 bot das Emissionshaus HCI Capital den Schiffsfonds MS Vogerunner zur Beteiligung an. Anleger konnten sich mit einer Mindestsumme von 10.000 Euro an der Fondsgesellschaft beteiligen.

Die erhofften Renditen für die Anleger stellten sich allerdings nicht ein.

In den meisten Anlageberatungsgesprächen wurde die Beteiligungen an dem HCI Vogerunner oftmals als sichere und renditestarke Kapitalanlage dargestellt. Doch wie viele Schiffsfonds geriet auch der HCI Vogerunner in wirtschaftliche Schwiedrigkeiten. Über die bestehenden Risiken hätten die Anleger in den Beratungsgesprächen umfassend aufgeklärt werden müssen. Zu diesen Risiken zählen bspw. die langen Laufzeiten, das Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung oder die Möglichkeit des Totalverlusts. Erfahrungsgemäß wurden die Risiken in den Beratungsgesprächen nicht ausreichend dargestellt oder sogar ganz verschwiegen. Obwohl Schiffsfonds spekulative Geldanlagen sind, wurden sie oftmals als solide Anlageprodukte den Bankkunden verkauft. Eine derartige Falschberatung kann Schadensersatzansprüche der Anleger nach sich ziehen, diese sind ebenfalls gerechtfertigt, wenn der Anleger nicht über die von der beratenden Bank vereinnahmten Provisionen aufgeklärt wurde. Als Zeichner des HCI Vogerunner stehen wir Ihnen gerne zur Seite und beraten Sie, welche rechtlichen Möglichkeiten Sie haben, um den finanziellen Schaden so gering wie möglich zu halten.